Dean Moriarity

Kanada

Dean Moriarity competing at Red Bull Crashed Ice

Anzeigen Dean Moriarity ein wenig Liebe

Dean Moriarity wird aufgrund von anderen beruflichen Verpflichtungen in der Saison 2017/18 nicht antreten.

Mit nur 23 Jahren ist der Kanadier Dean Moriarity auf dem besten Weg, einer der ganz Großen beim Ice Cross Downhill zu werden. Als einer der agilsten Fahrer und Meister der Lüfte stürmte er in der Saison 2015/16 auf einen beachtlichen dritten Platz und holte in der darauffolgenden Saison seinen ersten Sieg beim Red Bull Crashed Ice in Saint Paul. Jetzt hat er sogar noch höhere Ziele.

Moriarity verblüffte bereits bei seinem ersten Red Bull Crashed Ice Event, als er sich 2013 an den Niagarafällen einen Platz im Viertelfinale sichern konnte und am Ende Platz 16 belegte – kein anderer Neuling schaffte es zuvor unter die Top-50. Am Ende dieser Saison platzierte er sich auf Rang acht im Gesamtklassement. 2015 konnte der in Montreal geborene Kanadier aus Platz zwei in Saint Paul und Platz drei in Belfast ergattern, wodurch er insgesamt auf Rang drei in der Weltmeisterschaft landete.

Mit einer Größe von knapp 1,70 Meter nutzt Moriarity seinen tiefen Körperschwerpunkt und seine Explosivität, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Er sichert sich regelmäßig die Spitzenposition beim Start und ist zudem für seine phänomenale Kontrolle bei Sprüngen bekannt. "Vom Stil her bin ich eher ein Gleiter. Ich benutze meine Beine bei jeder Gelegenheit", sagt Moriarity, der eine Pause in seinem Maschinenbaustudium einlegte, um seine Karriere als professioneller Athlet voranzutreiben. "Meine Schritte sind nicht immer die längsten, aber das kann von Vorteil auf den weniger langen Abschnitten sein. Ich kann dadurch einen Schritt machen, den andere Fahrer nicht hinbekommen."

Um seine Fähigkeiten zu perfektionieren, trainiert Moriarity in verschiedenen Sportarten, unter anderem Eishockey, was er seit seiner Kindheit spielt, Surfen, Golf und Inline-Skating.

"Diese Sportarten optimieren unterschiedliche Dinge, wie deinen Start, deine Sprungkraft, und die Fähigkeit, dich Umzustellen, sowie deine Beschleunigung", erklärt der Kanadier, der an der Seite einer seiner härtesten Konkurrenten, seinem Zwillingsbruder Dylan, trainiert. "Wir fokussieren uns besonders auf das Inline-Skating, also mit Rollerblades in einem Skatepark. Das ist meiner Meinung nach auch der Grund, warum wir uns absetzen konnten. Außerdem richten wir unser Training im Fitnessstudio auf Ice Cross Downhill aus, und in diesem Jahr haben wir uns zudem auf die technischen Teile der Strecke konzentriert."

Auch wenn Moriarity auf dem Eis ein unerbittlicher Kämpfer ist, ist er ebenso als einer der freundlichsten Fahrer der Tour bekannt. "Das Reisen bei diesem Sport macht so viel Spaß", sagt er. "Diesen Mix von Menschen aus der ganzen Welt mit unterschiedlichen Persönlichkeiten um dich herum zu haben, ist großartig."